Handelsbezeichnung: Vertimec Gold

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 07.05.2019)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Akarizid
Insektizid
Syngenta Agro AG
W-7028
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Abamectin
1.75 % 18 g/l
SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Erdbeermilbe
Spinnmilben
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 7 Tage
Anwendung: Nachblüte.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
O Birne
Birnblattsauger
Konzentration: 0.075 %
Aufwandmenge: 1.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Stadium 69-81 (BBCH).
3, 6, 9, 10, 11, 12, 13
W Reben
Kräuselmilbe
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.3 l/ha
3, 6, 10, 12, 14, 15, 16
G Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Gurken
Gewächshaus: Paprika
Gewächshaus: Tomaten
Minierfliegen
Rostmilben
Spinnmilben
Thripse
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 3 Tage
6, 12, 17
G Freiland: Lauch
Freiland: Zwiebeln
Thripse
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
2, 6, 7, 8
G Freiland: Stangensellerie
Minierfliegen
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
2, 6, 7, 8
F Hopfen
Spinnmilben
Aufwandmenge: 1.25 l/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
Anwendung: Stadium 51-79 (BBCH).
3, 6, 10, 12, 13, 18, 19
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gemeine Spinnmilbe
Minierfliegen
Konzentration: 0.025 %
6, 11, 12, 13, 17
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Thripse
Konzentration: 0.05 %
6, 11, 12, 13, 17
Z Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Gewächshaus: Rosen
Weisse Fliegen (Mottenschildläuse)
Konzentration: 0.025 %
6, 12, 17
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Gemeine Spinnmilbe
Minierfliegen
Konzentration: 0.025 %
6, 12, 14, 17, 20
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Thripse
Konzentration: 0.05 %
6, 12, 14, 17, 20


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Toxisch für Raubwanzen und Raubmilben.
  2. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen.
  3. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  4. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  6. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  7. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  10. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/mulchen).
  11. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  12. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  13. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  14. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  15. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  16. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 10-13 (D-E) und eine Referenzbrühmenge von 600 l/ha (Berechnungsgrundlage).
  17. SPe 8 - Gefährlich für Bienen: Darf nur im geschlossenen Gewächshaus auf blühenden Pflanzen eingesetzt werden, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  18. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  19. Behandlung ab Befallsbeginn.
  20. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • EUH 208 Enthält [Name des sensibilisierenden Stoffes]. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H372 Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 8 Bienengefährlich
  •   Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.


Signalwort:
  • Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS07 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.