Handelsbezeichnung: Cuprafor Micro (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 17.07.2019)

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Bakterizid
Fungizid
industrias químicas del vallés, s.a.
F-5393
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
7811 Frankreich 9400346
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Kupfer (als Oxychlorid)
50 %
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Himbeere
Rutenkrankheiten der Brombeere
Rutenkrankheiten der Himbeere
Konzentration: 0.2 - 0.5 %
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5, 6
B Erdbeere
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5, 6
B Ribes Arten
Blattfallkrankheit der Ribes-Arten
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5, 6
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.1 - 0.2 %
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 4, 6, 7
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.05 - 0.1 %
Anwendung: Vor der Blüte.
1, 4, 6, 7, 8
O Kirsche
Bakterienbrand der Kirsche
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Anwendung: Beim Blattfall.
1, 4, 6, 7, 9
O Steinobst
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge
Schrotschuss
Konzentration: 0.2 - 0.3 %
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 4, 6, 7
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Echter Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.1 %
4, 6, 10, 11, 12, 13
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.3 %
Anwendung: Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck.
4, 6, 12
W Reben
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Bis spätestens Ende August.
4, 6, 12
G Aubergine
Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 4, 5, 6, 14
G Aubergine
Tomaten
Teilwirkung:
Bakterielle Fleckenkrankheit
Bakterielle Tomatenwelke
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 4, 5, 6
G Bohnen
Teilwirkung:
Bohnenbrand
Fettfleckenkrankheit
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 6, 15
G Gurken
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.2 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 5, 6, 15
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 6, 14
G Knollensellerie
Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 6, 14
G Kohlarten
Teilwirkung:
Adernschwärze
Konzentration: 0.2 %
1, 4, 6, 16
G Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Konzentration: 0.5 - 0.7 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 6, 14
G Schwarzwurzel
Weisser Rost der Schwarzwurzel
Konzentration: 0.5 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 6, 17
F Kartoffeln
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 7 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Eine Behandlung pro Jahr (3.5 kg Cu/ha).
1, 6, 18, 19
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Rosen
Blattfleckenpilze
Konzentration: 0.1 - 0.5 %
1, 4, 5, 20
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1, 4, 5, 20
Z Begonia
Pelargonien
Bakteriosen
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Prophylaxe.
1, 4, 5, 6
Z Blautanne
Knospensterben der Blautanne
Konzentration: 1 %
1, 4, 20
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Blattfleckenpilze
Konzentration: 0.1 - 0.5 %
1, 4, 5, 6
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1, 4, 5, 6
Z Kirschlorbeer
Schrotschuss
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1, 4, 20
Z Rhododendron
Knospensterben an Rhododendron
Konzentration: 0.1 - 0.3 %
1, 4, 20
Z Rosen
Rindenbrandkrankheit der Rosen
Konzentration: 0.6 %
Anwendung: Herbst- und Winterspritzung.
1, 4, 5, 20
Z Rosen
Rindenbrandkrankheit der Rosen
Konzentration: 0.1 %
1, 4, 5, 20


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
  2. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare.
  3. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich für: Erdbeeren auf Stadium Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte, 4 Pflanzen pro m²; Brombeeren und Sommerhimbeeren auf Stadium Beginn der Blüte bis Vollblüte, Heckenvolumen 10'000 m³/ha; Herbsthimbeeren auf Stadium Blütenknospen nickend bis erste Blüten offen, Heckenvolumen 7'500 m³/ha; Johannis- und Stachelbeeren auf Stadium Fruchtansatz zu 50-90% vorhanden, Heckenvolumen 7'500 m³/ha.
  4. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  5. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
  6. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  8. Als Zusatz zu Netzschwefel.
  9. Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.
  10. Auch für die Luftapplikation.
  11. Nach der Blüte bis spätestens Mitte August.
  12. Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
  13. In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.
  14. In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.
  15. Vorsicht wegen Phytotoxizität!
  16. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  17. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
  18. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
  19. Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.
  20. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.