Handelsbezeichnung: Acequinocyl 150 (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 21.06.2019)

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Akarizid
Bernbeck LLP
D-6336
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
7394 Deutschland GP 025855-00/007
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Acequinocyl
15.8 % 164 g/l
SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Rubus Arten
Gallmilben
Spinnmilben
Konzentration: 0.125 %
Aufwandmenge: 1.25 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5, 6
O Kernobst
Spinnmilben
Konzentration: 0.1125 %
Aufwandmenge: 1.8 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Nachblüte (BBCH 69).
1, 2, 4, 5, 7, 8
O Kernobst
Spinnmilben
Konzentration: 0.1125 %
Aufwandmenge: 1.8 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Nachblüte (BBCH 69).
1, 2, 7, 8
G Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Gurken
Gewächshaus: Tomaten
Spinnmilben
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
9, 10
G Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Gurken
Gewächshaus: Tomaten
Spinnmilben
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
3, 4, 5, 9, 10
Z Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Gewächshaus: Rosen
Spinnmilben
Konzentration: 0.125 %
3, 4, 5, 11
Z Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Gewächshaus: Rosen
Spinnmilben
Konzentration: 0.125 %
11


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  3. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.
  5. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  6. Bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use).
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  8. Nur in Obstanlagen gemäss Art. 22 der Verordnung vom 7. Dezember 1998 über landwirtschaftliche Begriffe und die Anerkennung von Betriebsformen (SR 910.91, LBV).
  9. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  10. Maximale Aufwandmenge: 1.25 l/ha.
  11. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.