Handelsbezeichnung: Realchemie Thiophanat-Methyl (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 12.12.2019)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.05.2019, Aufbrauchsfrist: 31.05.2020

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Realchemie Nederland B.V.
D-5943
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
7608 Deutschland GP 033496-00/016
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Thiophanate-methyl
41.7 % 500 g/l
SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Apfel
Birne / Nashi
Krebs des Kernobstes
Konzentration: 0.0875 %
Aufwandmenge: 1.4 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte (BBCH 93 - 99).
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Steinobst
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.125 %
Aufwandmenge: 2 l/ha
Anwendung: Während der Blüte.
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Echter Mehltau des Apfels/der Birne
Konzentration: 0.125 %
Aufwandmenge: 2 l/ha
Anwendung: Während der Blüte.
1, 2, 3, 4, 5, 6
O Kernobst
Kelchfäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.125 %
Aufwandmenge: 2 l/ha
Anwendung: Während der Blüte.
1, 2, 3, 4, 5
W Reben
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.17 %
Aufwandmenge: 2 l/ha
Anwendung: Ab Blüte bis spätestens Mitte August.
4, 5, 7, 8, 9, 10, 11
G Gewächshaus: Tomaten
Samtfleckenkrankheit der Tomate
Konzentration: 0.11 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
4, 12, 13
F Triticale
Weizen
Ährenfusariosen
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Stadium 55-69 (BBCH).
12, 13, 14


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  2. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  3. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  4. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  5. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  6. Nur in Tankmischung mit 0.1% Captan (80%).
  7. Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.
  8. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus derselben Wirkstoffgruppe.
  9. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  10. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).
  11. Keine Behandlung von Tafeltrauben.
  12. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  13. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  14. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.