Handelsbezeichnung: Score Profi

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.09.2019)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Renovita Wilen GmbH
W-5056-5
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Difenoconazol
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Solvent naphtha (petroleum), heavy arom.; Kerosine - unspecified
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: (Z)-9-Octadecen-1-ol ethoxylated
23.5 % 250 g/l


EC Emulsionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Echter Mehltau der Erdbeere
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3, 4, 5
B Himbeere
Rost der Himbeere
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
1, 3, 5, 6, 7, 8
B Ribes Arten
Echter Mehltau der Ribes-Arten
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
1, 3, 5, 6, 8, 9
O Aprikose
Pfirsich / Nektarine
Echter Mehltau der Aprikose
Echter Mehltau des Pfirsichs
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Nach der Blüte.
3, 8, 10, 11, 12
O Aprikose
Pfirsich / Nektarine
Fruchtmonilia
Schrotschuss
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb.
3, 8, 10, 11, 12, 13
O Aprikose
Fruchtmonilia
Schrotschuss
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb.
3, 10, 11, 12, 13, 14, 15
O Kernobst
Birnengitterrost
Blüten- und Zweigdürre
Echter Mehltau des Apfels/der Birne
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.015 %
Aufwandmenge: 0.24 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb bis spätestens Ende Juli.
3, 8, 10, 12, 13, 16
O Kirsche
Zwetschge / Pflaume
Fruchtmonilia
Schrotschuss
Sprühfleckenkrankheit der Kirsche
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb.
3, 8, 10, 12, 13, 16
O Pfirsich / Nektarine
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Konzentration: 0.03 %
Aufwandmenge: 0.48 l/ha
Anwendung: Ab Austrieb. Bis zur Blüte.
3, 8, 10, 12
O Pfirsich / Nektarine
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Beginn der Blüte.
3, 8, 10, 12
O Zwetschge / Pflaume
Rost der Zwetschge
Konzentration: 0.02 %
Aufwandmenge: 0.32 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Nach der Blüte.
3, 8, 10, 12, 16
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Konzentration: 0.0125 %
Anwendung: Bis spätestens Mitte August.
3, 14, 15, 17, 19
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Konzentration: 0.0125 %
Anwendung: Bis spätestens Mitte August.
3, 17, 18, 19
G Chicorée [Wurzelproduktion]
Alternaria spp.
Echter Mehltau der Asteraceen
Puccinia spp.
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
3, 4, 5, 20
G Endivien und Blattzichorien
Echter Mehltau der Asteraceen
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Beim Auftreten der ersten Symptome.
3, 4, 5
G Endivien und Blattzichorien
Kopfsalate
Marssonina-Blattfleckenkrankheit (Salate)
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
3, 4, 5
G Gurken
Gummistengelkrankheit [Didymella bryoniae]
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 3 Tage
3, 5, 21
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Knoblauch
Schalotten
Zwiebeln
Alternaria-Purpurfleckenkrankheit
Rost auf Zwiebel-Arten
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Knollenfenchel
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Ab Befallsbeginn.
3, 4, 5
G Kohlarten
Blattfleckenpilze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Küchenkräuter
Blattfleckenpilze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Kürbisse mit geniessbarer Schale
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Krätze der Kürbisgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Tage
3, 5, 21
G Lauch
Alternaria-Purpurfleckenkrankheit
Rost auf Zwiebel-Arten
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
3, 4, 5
G Nüsslisalat
Echte Mehltaupilze auf Nüsslisalat
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Vor- oder unmittelbar nach der Pflanzung spätestens im 4-Blatt-Stadium.
3, 4, 5
G Pastinake
Blattfleckenpilze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Petersilie
Alternaria spp.
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bis 1 Woche nach dem Schnitt.
3, 4, 5
G Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Rhabarber
Blattfleckenpilze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Schnittlauch
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Bis 1 Woche nach dem Schnitt.
3, 4, 5
G Sellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
3, 4, 5
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Spargelrost
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Im Sommer.
3, 4, 5
G Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Echter Mehltau der Solanaceae
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 3 Tage
3, 5, 21
F Futter- und Zuckerrüben
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
3, 22
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Befallsbeginn.
3, 12, 21, 23
F Raps
Wurzelhals- und Stengelfäule
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Stadium 20-27 (BBCH).
3, 24
F Weizen
Braunrost
Echter Mehltau des Getreides
Gelbrost
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Stadium 32-61 (BBCH).
3, 24
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blattfleckenpilze
Blüten- und Zweigdürre
Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.05 %
3, 4, 25, 26, 27
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Blattfleckenpilze
Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.05 %
3, 8, 21, 26, 27
Z Rosen
Echter Mehltau der Rosen
Sternrusstau der Rosen
Konzentration: 0.05 %
3, 8, 21, 26, 27


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Konzentration bezieht sich auf eine Basiswassermenge von 1000 Liter pro Hektare.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte, 4 Pflanzen pro m².
  3. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzbrille oder Visier tragen.
  4. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den Weisungen des BLW um 2 Punkte reduziert werden.
  5. SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Difenoconazol-haltigen Produkten.
  6. Nur vor der Blüte und nach der Ernte.
  7. Für Sommerhimbeeren und Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium Beginn der Blüte bis Vollblüte, Heckenvolumen 10'000 m³/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf Stadium Blütenknospen nickend bis erste Blüten offen, Heckenvolumen 7500 m³/ha.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium Fruchtansatz zu 50-90% vorhanden, Heckenvolumen 7'500 m³/ha.
  10. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  11. Nur in Tankmischung mit Captan (80% WG), Konz. 0.1%.
  12. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  13. Behandlung gegen Monilia während der Blüte.
  14. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Pufferzone von 60 m zu Oberflächengewässern einhalten.
  15. Luftapplikation.
  16. Nur in Tankmischung mit Malvin WG 0.1% (1.6 kg/ha) oder mit 336 g Dithianon pro ha eines Dithianon-haltigen Produktes.
  17. Gegen Rotbrenner in Tankmischung mit Folpet (80% WP), Konz. 0.1%.
  18. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  19. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  20. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  21. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den Weisungen des BLW um 1 Punkt reduziert werden.
  22. In der Regel nur 1 Behandlung bei Befallsbeginn durchführen.
  23. Bei Frühkartoffeln 1 Woche Wartefrist.
  24. Maximal 1 Behandlung pro Jahr.
  25. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  26. Bei Bedarf Anwendung nach 10-14 Tagen wiederholen.
  27. SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit insgesamt nicht mehr als 500 g des Wirkstoffs Difenoconazol.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
  • H319 Verursacht schwere Augenreizung.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Signalwort:
  • Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS07 GHS08 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädigend Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend


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