Handelsbezeichnung: Score 250 EC

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 15.01.2026)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Syngenta Agro AG
W-4933
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Difenoconazol
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: Solvent naphtha (petroleum), heavy arom.; Kerosine - unspecified
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: (Z)-9-Octadecen-1-ol ethoxylated
23.36 % 250 g/l


EC Emulsionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
G Endivien und Blattzichorien
Kopfsalate
Marssonina-Blattfleckenkrankheit (Salate)
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3
G Gurken
Gummistengelkrankheit [Didymella bryoniae]
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 3
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
G Knoblauch
Schalotten
Zwiebeln
Alternaria-Purpurfleckenkrankheit
Rost auf Zwiebel-Arten
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
G Kohlarten
Blattfleckenpilze
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
G Lauch
Alternaria-Purpurfleckenkrankheit
Rost auf Zwiebel-Arten
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3
G Nüsslisalat
Echte Mehltaupilze auf Nüsslisalat
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Vor- oder unmittelbar nach der Pflanzung spätestens im 4-Blatt-Stadium.
1, 2, 3
G Petersilie
Alternaria spp.
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bis 1 Woche nach dem Schnitt.
1, 2, 3
G Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
G Schnittlauch
Samtfleckenkrankheit der Zwiebelgewächse
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Bis 1 Woche nach dem Schnitt.
1, 2, 3
G Sellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Spargelrost
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Im Sommer.
1, 2, 3
G Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Echter Mehltau der Solanaceae
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 3 Tage
1, 3, 4
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Konzentration: 0.0125 %
Anwendung: Bis spätestens Mitte August.
1, 7, 8, 9
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Konzentration: 0.0125 %
Anwendung: Bis spätestens Mitte August.
1, 5, 6, 7, 9
F Futter- und Zuckerrüben
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
1, 10
F Raps
Wurzelhals- und Stengelfäule
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Stadium 20-27 (BBCH).
1, 11
F Weizen
Braunrost
Echter Mehltau des Getreides
Gelbrost
Aufwandmenge: 0.5 l/ha
Anwendung: Stadium 32-61 (BBCH).
1, 11


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzbrille oder Visier tragen.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle um 2 Punkte reduziert werden.
  3. SPe 1 - Zum Schutz von Bodenorganismen maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Difenoconazol-haltigen Produkten.
  4. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen muss das Abschwemmungsrisiko gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle um 1 Punkt reduziert werden.
  5. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Pufferzone von 60 m zu Oberflächengewässern einhalten.
  6. Luftapplikation.
  7. Gegen Rotbrenner in Tankmischung mit Folpet (80% WP), Konz. 0.1%.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden.
  9. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  10. In der Regel nur 1 Behandlung bei Befallsbeginn durchführen.
  11. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H304 Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege tödlich sein.
  • H319 Verursacht schwere Augenreizung.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Signalwort:
  • Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS09 GHS07 GHS08
Symbol Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädigend
Gefahrenbezeichnung Gewässergefährdend Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.