Handelsbezeichnung: Veritas (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 15.11.2019)

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Bayer S.p.A.
I-5560
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
7721 Italien 12136
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Fosetyl
Wirkstoff: Fenamidon
62.2 % [als 66.7 % Aluminiumfosetyl]
4.4 %
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.18 %
Aufwandmenge: 2.9 kg/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
1, 3, 5
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.18 %
Aufwandmenge: 2.9 kg/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
2, 3, 4, 5
G Gurken
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
G Melonen
Speisekürbisse (ungeniessbare Schale)
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 7 Tage
6
G Rucola
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
6
G Salate (Asteraceae)
Falscher Mehltau des Salats
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
6
G Tomaten
Kraut- und Fruchtfäule
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
7
G Zucchetti
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
6
F Tabak
Blauschimmel des Tabaks
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
2, 6


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Auch für 1 Luftapplikation pro Jahr.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  3. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  4. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung dürfen Pflanzenschutzmittel mit einem Wirkstoff der Gruppe der QoI (Quinone outside Inhibitors) nicht mehr als 3 Mal pro Parzelle und Jahr ausgebracht werden.
  5. Nur in Tankmischung mit 0.1% Folpet 80 (1.6 kg/ha).
  6. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur.
  7. Spe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden. Bei Anwendung im Gewächshaus gelten diese Abstandsauflagen nicht.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.