Handelsbezeichnung: Topas 10 EC (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.03.2019)

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Syngenta Crop Protection S.P.A.
I-3764
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
4410 Italien 6945
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Penconazole
10.2 % 100 g/l
EC Emulsionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Echter Mehltau der Erdbeere
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.25 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3
B Ribes Arten
Echter Mehltau der Ribes-Arten
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.25 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Während der Blüte.
2, 4, 5
O Kernobst
Echter Mehltau der Quitte
Echter Mehltau des Apfels/der Birne
Konzentration: 0.012 %
Aufwandmenge: 0.2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Ab Austrieb bis spätestens Ende Juli.
2, 5, 6, 7, 8
W Reben
Echter Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.4 l/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
2, 9, 10, 11
W Reben
Rotbrenner
Schwarzfäule der Rebe
Schwarzfleckenkrankheit der Rebe
Konzentration: 0.025 %
Aufwandmenge: 0.4 l/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Mitte August.
2, 10, 11, 12
G Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Echter Mehltau der Kürbisgewächse
Aufwandmenge: 0.25 l/ha
Wartefrist: 3 Tage
2, 13
G Tomaten
Echter Mehltau der Solanaceae
Konzentration: 0.025 %
Wartefrist: 3 Tage
2, 13
F Tabak
Echter Mehltau des Tabaks
Aufwandmenge: 0.375 l/ha
Wartefrist: 7 Tage
2, 14
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.025 - 0.05 %
2, 5, 15, 16
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Echte Mehltaupilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.025 - 0.05 %
2, 3, 8


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  2. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.
  3. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  4. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  5. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  6. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  7. Nur in Tankmischung mit Slick 0.015% und Malvin WG 0.1% oder mit Slick 0.015% und Delan WG 0.03%.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  9. Auch für die Luftapplikation.
  10. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha.
  11. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  12. Nur in Tankmischung mit 0.1% Folpet 80%.
  13. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 4 Behandlungen pro Kultur mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  14. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Kultur mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe FRAC G1 (Sterolsynthesehemmer, SSH).
  15. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  16. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 2 Zum Schutz von Grundwasser nicht in Grundwasserschutzzonen (S2) ausbringen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.