Handelsbezeichnung: Bion 50 WG (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 03.04.2024)

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Stimulator der natürlichen Abwehrkräfte
Syngenta France SAS
F-5963
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
6345 Frankreich 9600526
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Acibenzolar-S-methyl
50 %
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Kernobst
Teilwirkung:
Feuerbrand
Aufwandmenge: 20 g/ha
Anwendung: Vor der Blüte. Spritzabstand 7-14 Tage.
1, 2, 3, 4, 5
O Kernobst
Teilwirkung:
Feuerbrand
Aufwandmenge: 40 g/ha
Anwendung: Spritzabstand 7-14 Tage. Während der Blüte.
1, 2, 3, 4, 6
O Kernobst
Teilwirkung:
Feuerbrand
Aufwandmenge: 20 g/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzabstand 7-14 Tage. Nach der Blüte (BBCH 57-79).
1, 2, 3, 4, 7
G Baby-Leaf (Chenopodiaceae)
Falscher Mehltau des Spinats
Papierfleckenkrankheit des Spinats
Konzentration: 0.002 - 0.006 %
Aufwandmenge: 20 - 60 g/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
2, 8, 9
G Kopfsalate
Falscher Mehltau des Salats
Konzentration: 0.006 %
Aufwandmenge: 60 g/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
2, 8, 9
G Radies
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Teilwirkung:
Weisser Rost
Aufwandmenge: 30 - 60 g/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
2, 9, 10
G Spinat
Falscher Mehltau des Spinats
Papierfleckenkrankheit des Spinats
Konzentration: 0.002 - 0.006 %
Aufwandmenge: 20 - 60 g/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
2, 8, 9
F Weizen
Echter Mehltau des Getreides
Aufwandmenge: 60 g/ha
Anwendung: Stadium 25 - 29 (BBCH).
9, 10, 11, 12


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Baumvolumen anzupassen.
  2. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  3. Zum Schutz von Dritten eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Wohnflächen und öffentlichen Anlagen einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr vor der Blüte.
  6. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr während der Blüte.
  7. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr nach der Blüte.
  8. Maximal 4 Behandlungen pro Kultur.
  9. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen.
  10. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  11. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  12. Zum Schutz von Dritten eine unbehandelte Pufferzone von 3 m zu Wohnflächen und öffentlichen Anlagen einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.