Handelsbezeichnung: Agroseller Mancozeb & Metalaxyl-M (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 02.11.2019)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 03.01.2020, Aufbrauchsfrist: 03.01.2021

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Agro Seller Discount AG
D-5491
Packungsbeilagenummer: Herkunftsland: Ausl. Zulassungsnummer:
6503 Deutschland GP 024412-00/026
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Mancozeb
Wirkstoff: Metalaxyl-M
64 %
3.88 %
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Falscher Mehltau der Brombeere
Mycosphaerella auf Brombeere
Aufwandmenge: 2.5 - 5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 2, 3, 4, 5
B Erdbeere
Rhizomfäule der Erdbeeren
Rote Wurzelfäule der Erdbeeren
Konzentration: 0.5 %
Aufwandmenge: 0.1 l je Pflanze
Anwendung: Einmaliges Angiessen sofort nach der Pflanzung auf feuchten Boden.
3, 4, 6, 7
B Himbeere
Wurzelsterben der Himbeere
Konzentration: 0.25 - 0.5 %
Aufwandmenge: 2.5 - 5 kg/ha
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. Giessen.
1, 3, 4, 7
G Aubergine
Tomaten
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.25 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 8, 9, 10
G Knoblauch
Schalotten
Zwiebeln
Falscher Mehltau der Zwiebel
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 8, 9, 10
G Knollenfenchel
Falscher Mehltau der Doldenblütler
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 9, 10, 11, 12
G Küchenkräuter
Falsche Mehltaupilze der Küchenkräuter
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
1, 4, 9, 10, 13
G Melonen
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Krätze der Kürbisgewächse
Aufwandmenge: 2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 9, 10, 14, 15, 16
G Rhabarber
Falscher Mehltau des Rhabarbers
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Anwendung: Nur nach der Ernte bis spätestens Ende August. Spritzen.
4, 8, 9, 10
G Rucola
Alternaria spp.
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Phoma
Pythium spp.
Weisser Rost
Aufwandmenge: 2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 9, 10, 11, 14
G Salate (Asteraceae)
Alternaria spp.
Falscher Mehltau des Salats
Rostpilze auf Salate (Asteraceae) und Chicorée
Aufwandmenge: 2 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
4, 9, 10, 11, 14
G Spinat
Falscher Mehltau des Spinats
Papierfleckenkrankheit des Spinats
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Spritzen. Behandlung im 4- bis Beginn 6-Blattstadium.
4, 9, 10, 17
F Hopfen
Falscher Mehltau des Hopfens
Konzentration: 0.25 %
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Spritzen.
5, 18
F Speise- und Futterkartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Anwendung: Spritzen.
5, 19, 20, 21, 22
F Tabak
Blauschimmel des Tabaks
Aufwandmenge: 2.5 kg/ha
Anwendung: Spritzen. Im Sommer.
5
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Blattfleckenpilze
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Rostpilze der Zierpflanzen
Konzentration: 0.25 %
Anwendung: Spritzen.
3, 4, 23, 24
Z Rosen
Blattfleckenpilze
Falscher Mehltau der Rosen
Rost der Rose
Konzentration: 0.25 %
Anwendung: Spritzen.
3, 4, 8, 24


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  2. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  3. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  4. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
  5. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  6. In stark verseuchten Böden Wirkung ungenügend.
  7. Ansetzen der Giessbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Giessbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  8. Maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  9. Beim Ansetzen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Beim Ausbringen der Spritzbrühe sind Schutzhandschuhe zu tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  10. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  11. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur.
  12. Behandlungen im Abstand von 10-14 Tagen.
  13. 1. Behandlung bei Befallsbeginn, nach 3 Wochen wiederholen.
  14. 1. Behandlung bei Befallsbeginn.
  15. Maximal 6 Behandlungen pro Kultur.
  16. Bewilligt als geringfügige Verwendung nach Art. 35 PSMV (minor use).
  17. Winterspinat: 3 Wochen Wartefrist.
  18. Maximal 3 Behandlungen im Abstand von 10-14 Tagen. Wechsel zu Kontaktprodukt spätestens 7 Tage nach letzter Anwendung dieses Produktes.
  19. Dieses Präparat enthält ein Phenylamid-Fungizid. Gegen diese Fungizid-Gruppe sind resistente Kraut- und Knollenfäule-Pilzstämme aufgetreten.
  20. Erste Behandlung bei Infektionsgefahr bzw. ab Warndiensthinweis.
  21. Mit Phenylamid-Fungiziden dürfen maximal 3 Behandlungen pro Jahr bis spätestens 31. Juli durchgeführt werden. Spritzabstände maximal 14 Tage bei nacheinander folgenden Behandlungen.
  22. Keine Anwendung in Saatkartoffeln. Keine Anwendung bei Kartoffeln, die unter Plastikfolien angezogen werden.
  23. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
  24. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.