Handelsbezeichnung: Realchemie Pirimicarb (Parallelimport)

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.11.2018)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 31.05.2019, Aufbrauchsfrist: 31.05.2020

Produktkategorie: Ausl. Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Insektizid
Realchemie Nederland BV
D-4511
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Pirimicarb
50 % SG Wasserlösliches Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Erdbeere
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.4 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 2, 3, 4, 5, 6
B Heidelbeere
Ribes Arten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Teilwirkung:
Gemeine Kommaschildlaus
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.4 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 7, 8, 9, 10, 11
B Mini-Kiwi
Schwarze Apfelbeere
Blattläuse (Röhrenläuse)
Teilwirkung:
Gemeine Kommaschildlaus
Konzentration: 0.04 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 8, 9, 10, 11
B Rubus Arten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.4 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 8, 9, 10, 11, 12, 13
B Schwarzer Holunder
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.04 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 8, 9, 10, 11
O Apfel
Blutlaus
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 9, 11, 14, 15, 16, 17, 18
O Kernobst
Steinobst
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.02 - 0.04 %
Aufwandmenge: 0.32 - 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 9, 10, 11, 15, 16, 17, 19
O Kernobst
Steinobst
Teilwirkung:
Gemeine Kommaschildlaus
Konzentration: 0.04 %
Aufwandmenge: 0.64 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
4, 9, 10, 11, 15, 16, 17, 20
G Andenbeere
Artischocken
Asia-Salate (Brassicaceae)
Bohnen
Brunnenkresse
Chicorée
Cima di Rapa
Gemüsezwiebel
Karotten
Knoblauch
Knollensellerie
Kohlarten
Kresse
Küchenkräuter
Kürbisse mit geniessbarer Schale
Meerrettich
Melonen
Nüsslisalat
Ölkürbisse
Pastinake
Pepino
Radies
Rande
Rettich
Rucola
Schalotten
Schwarzwurzel
Speisekohlrüben
Speisekürbisse (ungeniessbare Schale)
Speisezwiebel
Stachys
Stielmus
Topinambur
Wassermelonen
Wurzelpetersilie
Zuckermais
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
1, 3, 4, 6, 21
G Aubergine
Gurken
Paprika
Tomaten
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.05 %
Wartefrist: 1 Woche(n)
1, 4, 8, 9, 11, 21, 22
G Erbsen
Puffbohne
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 1 Woche(n)
1, 3, 4, 6, 21
G Mangold
Spinat
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 3, 4, 6, 21
G Rhabarber
Spargel
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.5 kg/ha
Anwendung: Nur nach der Ernte.
1, 3, 4, 6, 10
G Salate (Asteraceae)
Salatwurzellaus
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 5 g/m2 Setzlinge
Wartefrist: 6 Woche(n)
Anwendung: Juni bis August. Gewächshaus.
11, 23, 24, 25, 26, 27
F Ackerbohne
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 6, 26
F Eiweisserbse
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 3, 4, 6, 26
F Getreide
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
1, 4, 6, 26
F Kartoffeln zur Pflanzgutproduktion
Virusübertragende Blattläuse
Aufwandmenge: 0.15 kg/ha
1, 4, 6, 28, 29
F Raps
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.25 kg/ha
Wartefrist: 4 Woche(n)
1, 4, 6, 26
F Zuckerrübe
Blattläuse (Röhrenläuse)
Aufwandmenge: 0.25 kg/ha
Wartefrist: 6 Woche(n)
1, 3, 4, 6, 21
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Blattläuse (Röhrenläuse)
Konzentration: 0.05 %
1, 4, 8, 9, 11, 30, 31


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Spritzen.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  3. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene unbehandelte Pufferzone von mindestens 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Ausnahmen sind in den Weisungen des BLW festgelegt.
  4. SPe 8: Gefährlich für Bienen - Darf nur ausserhalb des Bienenfluges am Abend mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen in Kontakt kommen. Anwendung im geschlossenen Gewächshaus sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  5. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  6. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  8. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  9. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  10. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  11. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzbrille + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  12. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  13. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  14. Netzmittelzusatz von 0.05% empfehlenswert.
  15. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  16. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
  17. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  18. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr im Abstand von 2 - 4 Wochen mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  19. Höhere Aufwandmenge bis Ende Juni, tiefere Aufwandmenge ab Juli.
  20. Spritzung auf Junglarven.
  21. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  22. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
  23. Nur zur Produktion von Setzlingen für gepflanzte Kulturen.
  24. Überbrausen.
  25. SPe 8: Gefährlich für Bienen - Anwendung im geschlossenen Gewächshaus sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  26. Maximal 1 Behandlung pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  27. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen dürfen frühestens 48 Stunden nach Ausbringung ausgeführt werden. Danach weitere 48 Stunden: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  28. Nur in Kulturen unter Tunnelabdeckung oder im Gewächshaus
  29. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur mit diesem Produkt oder einem anderen Produkt, das diesen Wirkstoff enthält.
  30. Maximal 3 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
  31. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
Es gilt die Einstufung und Kennzeichnung der ausländischen Originaletikette..

Zusätzliche Schweizerische Gefahrenkennzeichnungen:
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  • SPe 8 Bienengefährlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.