Handelsbezeichnung: Cuprofix Duo

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 07.07.2026)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Bakterizid
Syngenta Agro AG
W-7623
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Kupferoxychlorid
Wirkstoff: Kupferhydroxid
16.84 % 229 g/l
[entspricht 10.0 % Kupfer (136 g/L)]
15.37 % 209 g/l
[entspricht 10.0 % Kupfer (136 g/L)]
SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
Z Freiland, Gewächshaus: Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Freiland, Gewächshaus: Rosen
Blattfleckenpilze
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Aufwandmenge: 2.8 l/ha
Anwendung: BBCH 13 - 99 5 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Z Freiland, Gewächshaus: Begonia
Freiland, Gewächshaus: Pelargonien
Bakteriosen
Konzentration: 0.18 %
Anwendung: 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. BBCH 13 - 99
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
Z Freiland, Gewächshaus: Blumenkulturen und Grünpflanzen
Blattfleckenpilze
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
Aufwandmenge: 1.8 l/ha
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 6 pro Jahr. BBCH 13 - 99
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Z Freiland, Gewächshaus: Kirschlorbeer
Schrotschuss
Konzentration: 0.28 %
Anwendung: BBCH 13 - 99 5 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Z Freiland, Gewächshaus: Rhododendron
Knospensterben an Rhododendron
Konzentration: 0.28 %
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 5 pro Jahr. BBCH 13 - 99
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
Z Freiland, Gewächshaus: Rosen
Rindenbrandkrankheit der Rosen
Konzentration: 0.18 %
Anwendung: BBCH 13 - 99 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
B Freiland, Gewächshaus: Erdbeere
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit der Erdbeere
Konzentration: 0.18 %
Anwendung: 5 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. Vor der Blüte und nach der Ernte.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 9
B Freiland, Gewächshaus: Ribes Arten
Blattfallkrankheit der Ribes-Arten
Konzentration: 0.26 %
Anwendung: Vor der Blüte oder nach der Ernte. 2 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 15.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 11
B Freiland, Gewächshaus: Rubus Arten
Teilwirkung:
Rutenkrankheiten der Brombeere
Rutenkrankheiten der Himbeere
Konzentration: 0.26 %
Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. 2 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 15.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 8, 10, 12
G Freiland, Gewächshaus: Aubergine
Freiland, Gewächshaus: Tomaten
Kraut- und Fruchtfäule
Konzentration: 0.3 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Bei Befallsbeginn. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 6 pro Kultur.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
G Freiland, Gewächshaus: Blumenkohle
Freiland, Gewächshaus: Chinakohl
Freiland, Gewächshaus: Kopfkohle
Freiland, Gewächshaus: Rosenkohl
Adernschwärze
Bakterienweichfäule
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Pseudomonas
Umfallkrankheit des Kohls
Teilwirkung:
Alternaria-Kohlschwärze
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 6 pro Jahr.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
G Freiland, Gewächshaus: Bohnen
Teilwirkung:
Bohnenbrand
Fettfleckenkrankheit
Aufwandmenge: 3.7 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. 4 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 13
G Freiland, Gewächshaus: Gurken
Teilwirkung:
Eckige Blattfleckenkrankheit
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.37 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 4 pro Jahr.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 13
G Freiland, Gewächshaus: Karotten
Teilwirkung:
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 6 pro Jahr.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
G Freiland, Gewächshaus: Knollensellerie
Freiland, Gewächshaus: Stangensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
G Freiland, Gewächshaus: Kohlarten
Adernschwärze
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 14
G Freiland: Petersilie
Cercosporia-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 6 pro Jahr.
1, 2, 3, 4, 6, 7, 15
G Freiland, Gewächshaus: Rande
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 3.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
G Freiland, Gewächshaus: Wurzelpetersilie
Cercosporia-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Petersilie
Aufwandmenge: 2.7 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
O Freiland: Hartschalenobst
Bakteriose der Walnuss
Konzentration: 0.19 %
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 15. 3 pro Jahr. BBCH 3 - 90
1, 2, 3, 4, 8, 10, 15, 16, 17
O Freiland: Hartschalenobst
Blattfleckenkrankheit der Walnuss
Konzentration: 0.19 %
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: 3 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 15.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.22 %
Aufwandmenge: 3.5 l/ha
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 15. Beim Austrieb. 2 pro Jahr.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.16 %
Aufwandmenge: 2.5 l/ha
Anwendung: 3 pro Jahr. Vor der Blüte. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Kirsche
Bakterienbrand der Kirsche
Konzentration: 0.175 %
Aufwandmenge: 2.8 l/ha
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 10. 4 pro Jahr. Beim Blattfall.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Olive
Bakteriosen
Konzentration: 0.113 %
Aufwandmenge: 1.8 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn. 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 15, 16, 17
O Freiland: Olive
Pfauenaugenkrankheit
Konzentration: 0.113 %
Aufwandmenge: 1.8 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: 6 pro Jahr. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Steinobst
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Schrotschuss
Konzentration: 0.175 %
Aufwandmenge: 2.8 l/ha
Anwendung: 4 pro Jahr. Beim Austrieb. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 10.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
O Freiland: Zwetschge / Pflaume
Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge
Konzentration: 0.175 %
Aufwandmenge: 2.8 l/ha
Anwendung: Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 10. 4 pro Jahr. Beim Austrieb.
1, 2, 3, 4, 8, 10, 16, 17
W Freiland: Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.095 %
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Anwendung: Vor- und Nachblütebehandlungen bis spätestens Ende August. Min. Intervall zwischen Anwendungen (in Tagen): 7. 9 pro Jahr.
1, 3, 4, 8, 16, 18, 19, 20, 21
F Freiland: Futter- und Zuckerrüben
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
Aufwandmenge: 3.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: 4 pro Jahr.
2, 3, 4, 16, 22, 23, 24
F Freiland: Kartoffeln
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: 5 pro Jahr.
2, 3, 4, 16, 23, 24, 25


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  2. Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
  3. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  4. Da die Formulierung sehr viskos ist, muss das leere Gebinde mehrfach ausgespült und das Spülwasser dann in den Spritztank gegeben werden.
  5. Anwendung im Gewächshaus: Schutzhandschuhe + flüssigkeitsdichter Schutzanzug (Typ 3) tragen.
  6. SPe 8: Gefährlich für Bienen - Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter vor der Behandlung entfernen (mähen oder mulchen). Anwendung im geschlossenen Gewächshaus, sofern keine Bestäuber zugegen sind.
  7. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  8. Zum Schutz von Dritten eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Wohnflächen und öffentlichen Anlagen einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
  10. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen sind frühestens 48 Stunden nach Ausbringung möglich. Dabei sind Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) zu tragen.
  11. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
  12. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
  13. Vorsicht wegen Phytotoxizität!
  14. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  15. Bewilligt als geringfügige Verwendung.
  16. SPe 8: Gefährlich für Bienen - Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter vor der Behandlung entfernen (mähen oder mulchen).
  17. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Baumvolumen anzupassen.
  18. Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
  19. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium BBCH 71-81 (J-M, Nachblüte) und eine Referenzbrühemenge von 1600 l/ha (Berechnungsgrundlage) oder auf ein Laubwandvolumen von 4500 m³ pro ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Laubwandvolumen anzupassen.
  20. Auch für die Luftapplikation.
  21. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen sind frühestens 24 Stunden nach Ausbringung möglich. Dabei sind Schutzhandschuhe + Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) zu tragen.
  22. Das Laub behandelter Rüben darf nicht an Tiere verfüttert werden.
  23. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: Arbeitskleidung (mindestens langärmliges Hemd + lange Hose) tragen.
  24. Zum Schutz von Dritten eine unbehandelte Pufferzone von 3 m zu Wohnflächen und öffentlichen Anlagen einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle reduziert werden.
  25. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH208 Enthält [Name des sensibilisierenden Stoffes]. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
  • EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Signalwort:
  • Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.