Handelsbezeichnung: Rovral SC

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 17.07.2019)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 16.10.2019, Aufbrauchsfrist: 16.10.2020

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Omya (Schweiz) AG
W-7171
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Iprodione
43.25 % 500 g/l
SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
G Chicorée
Alternaria spp.
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1
G Chicorée
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
1, 2
G Endivien
Kopfsalat
Lattich
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 l/ha
Anwendung: Ab 4-6 Blatt-Stadium bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
1, 3
G Gewächshaus: Gurken
Gewächshaus: Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Beginn der Blüte.
1, 4
G Karotten
Knoblauch
Knollenfenchel
Kohlarten
Lauch
Pastinake
Schalotten
Sellerie
Wurzelpetersilie
Zwiebeln
Alternaria spp.
Botrytis spp.
Aufwandmenge: 5 ml/kg Saatgut
5
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4
G Kohlarten
Alternaria-Kohlschwärze
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 - 0.15 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4
G Nüsslisalat
Alternaria spp.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 1 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
6
G Nüsslisalat
Alternaria spp.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 5 ml/kg Saatgut
7
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 l/ha
Anwendung: Nach der Ernte.
1, 8
G Zwiebeln
Blattbotrytis der Zwiebel
Zwiebelhalsfäule
Aufwandmenge: 1.5 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
4


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Bei resistenten Stämmen sind Wirkungsverluste möglich.
  2. Behandlung der Wurzeln.
  3. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  4. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  5. Beizung der Samen
  6. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  7. Beizung vor der Saat.
  8. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt ist die Gebrauchsanleitung einzuhalten.
  • R 40 Verdacht auf krebserzeugende Wirkung.
  • R 50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädliche Wirkungen haben.
  • S 02 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • S 35 Abfälle und Behälter müssen in gesicherter Weise beseitigt werden.
  • S 36/37 Bei der Arbeit geeignete Schutzhandschuhe und Schutzkleidung tragen.
  • S 46 Bei Verschlucken sofort ärztlichen Rat einholen und Verpackung oder Etikett vorzeigen.
  • S 57 Zur Vermeidung einer Kontamination der Umwelt geeigneten Behälter verwenden.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung N Xn
Symbol Kurzkennzeichnung - Umweltgefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädlich
Gefahrenbezeichnung Umweltgefährlich Gesundheitsschädlich


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.