Handelsbezeichnung: Driza WG

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.09.2019)

Bewilligung beendet: Ausverkaufsfrist: 03.01.2020, Aufbrauchsfrist: 03.01.2021

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Saatbeizmittel
Fungizid
Biesterfeld Helvetia AG
W-7058
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Iprodione
50 %
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3, 4
B Erdbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4, 5
B Himbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4, 6
O Kernobst
Steinobst
Blüten- und Zweigdürre
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
Anwendung: Während der Blüte.
4, 7, 8
O Kirsche
Zwetschge
Fruchtmonilia
Konzentration: 0.1 %
Aufwandmenge: 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
4, 7, 8
G Chicorée
Alternaria spp.
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 4
G Chicorée
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Behandlung der Wurzeln.
1, 4
G Doldenblütler (Apiaceae)
Kohlarten
Liliengewächse (Liliaceae)
Alternaria spp.
Botrytis spp.
Anwendung: Trockenbeizung der Gemüsesamen.
9, 10, 11
G Endivien
Kopfsalat
Lattich
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Anwendung: Ab 4-6 Blatt-Stadium bis spätestens 14 Tage nach der Pflanzung.
1, 2, 4
G Gewächshaus: Gurken
Gewächshaus: Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.1 %
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Ab Beginn der Blüte.
1, 4, 8
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 8
G Kohlarten
Alternaria-Kohlschwärze
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 8
G Nüsslisalat
Alternaria spp.
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 1 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 4, 12
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Aufwandmenge: 0.6 - 1.6 kg/ha
1, 4, 8
G Zwiebeln
Graufäule (Botrytis cinerea)
Aufwandmenge: 1.5 kg/ha
4, 8
F Kartoffeln
Rhizoctonia-solani-Krankheit
Aufwandmenge: 8 g/l Wasser
Anwendung: Saatgutbehandlung, 3 Minuten tauchen.
13, 14, 15, 16
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Alternaria spp.
Konzentration: 0.1 %
1, 4, 8
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Botrytis spp.
Konzentration: 0.1 %
1, 4, 8
Z Blumenzwiebeln und Blumenknollen
Pilzliche Fäulen
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Beizanwendung.
11, 15, 16
Z Blumenzwiebeln und Blumenknollen
Pilzliche Fäulen
Konzentration: 0.1 %
Anwendung: Bodenbehandlung.
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Auflagen und Bemerkungen:
  1. Bei resistenten Stämmen sind Wirkungsverluste möglich.
  2. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  6. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  7. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  8. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle und Jahr.
  9. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: "Bei der Handhabung des behandelten Saatguts sind Schutzhandschuhe und ein Schutzanzug zu tragen. Beim Öffnen der Saatgutsäcke und beim Beladen der Sämaschine ist Staubentwicklung zu vermeiden."
  10. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Saatgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: - Gebeiztes Saatgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels.
  11. Beizen des Saatguts: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  12. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  13. Folgender Hinweis ist auf die Packungsetikette aufzudrucken: Durch die Beizung der Saatkartoffeln mit diesem Produkt können beim Erntegut kleinere Knollen entstehen, ohne den Gesamtertrag zu beeinträchtigen.
  14. Beizen des Pflanzguts: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen (Ausnahme: Die Beizung erfolgt maschinell während des Setzens des Pflanzguts).
  15. Die Etiketten von Verpackungen mit behandeltem Pflanzgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: - Gebeiztes Pflanzgut. Nicht einnehmen! Überreste dürfen (auch gewaschen) nicht als Futter oder Lebensmittel verwendet werden. - Die Handelsbezeichnung, Wirkstoff(e), sowie die Sicherheitshinweise des Saatbeizmittels.
  16. Die Etiketten von Säcken mit behandeltem Pflanzgut sind mit folgenden Angaben zu versehen: "Bei der Handhabung von gebeiztem Pflanzgut sind Schutzhandschuhe zu tragen"
  17. Ansetzen der Giessbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Ausbringen der Giessbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Signalwort:
  • Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS07 GHS08 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädigend Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.