Handelsbezeichnung: Airone

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 07.05.2019)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Andermatt Biocontrol AG
W-7035
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Kupfer (als Oxychlorid)
Wirkstoff: Kupfer (als Hydroxid)
14 % [formuliert als 24.5% Kupferoxychlorid]
14 % [formuliert als 24.4% Kupferhydroxid]
WG Wasserdispergierbares Granulat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
O Apfel
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.169 %
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
Anwendung: Vor der Blüte.
1, 2, 3, 4, 5
O Apfel
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.225 %
Aufwandmenge: 3.6 kg/ha
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 2, 3, 4
O Steinobst
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Konzentration: 0.225 %
Aufwandmenge: 3.6 kg/ha
Anwendung: Beim Austrieb.
1, 2, 3, 4
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung:
Echter Mehltau der Rebe
Graufäule (Botrytis cinerea)
Nebenwirkung:
Rotbrenner
Konzentration: 0.17 %
Aufwandmenge: 2.72 kg/ha
Anwendung: Nach der Blüte bis spätestens Mitte August.
3, 4, 6, 7
W Reben
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.5 %
Aufwandmenge: 8 kg/ha
Anwendung: Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck.
3, 4, 6
W Reben
Teilwirkung:
Falscher Mehltau der Rebe
Konzentration: 0.17 %
Aufwandmenge: 2.72 kg/ha
Anwendung: Bis spätestens Ende August.
3, 4, 6
G Aubergine
Tomaten
Kraut- und Fruchtfäule
Konzentration: 0.27 %
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
Wartefrist: 3 Tage
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
1, 8, 9, 10
G Kohlarten
Teilwirkung:
Adernschwärze
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
1, 9, 11
G Kohlarten
Falscher Mehltau der Kreuzblütengewächse
Teilwirkung:
Alternaria-Kohlschwärze
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 9
G Kürbisgewächse (Cucurbitaceae)
Falscher Mehltau der Kürbisgewächse
Konzentration: 0.27 %
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
1, 8, 9, 12
G Sellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 2.7 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
Anwendung: Bei Befallsbeginn.
1, 8, 9, 10
F Kartoffeln
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 4 kg/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
1, 13, 14


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
  2. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  3. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. Als Zusatz zu Netzschwefel.
  6. Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
  7. In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.
  8. Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  9. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.
  10. In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Aufwandmenge.
  11. Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
  12. Vorsicht wegen Phytotoxizität!
  13. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
  14. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  •   Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.


Signalwort:
  • Achtung

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.