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Auflagen und Bemerkungen:
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Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.
Handelsbezeichnung: Curenox 50 WG
Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 21.01.2026)
| Produktkategorie: | Bewilligungsinhaber: | Eidg. Zulassungsnummer: |
|
Fungizid
Bakterizid |
Regaber Holding AG
|
W-6556 |
| Stoff(e): | Gehalt: | Formulierungscode: |
|
Wirkstoff:
Kupferoxychlorid
|
84 %
[entspricht 50 % Kupfer] |
WG Wasserdispergierbares Granulat |
| A | Kultur | Schaderreger/Wirkung | Dosierungshinweise | Auflagen |
|---|---|---|---|---|
| Z |
Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst) Rosen |
Blattfleckenpilze
|
Konzentration:
0.1
-
0.5
% |
1, 2, 3, 4 |
| Z |
Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst) |
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% |
1, 2, 3, 4 |
| Z |
Begonia Pelargonien |
Bakteriosen
|
Konzentration:
0.1
% Anwendung: Prophylaxe. |
1, 3, 4, 5 |
| Z |
Blautanne |
Knospensterben der Blautanne
|
Konzentration:
1
% |
2, 3, 4 |
| Z |
Blumenkulturen und Grünpflanzen |
Blattfleckenpilze
|
Konzentration:
0.1
-
0.5
% |
1, 3, 4, 5 |
| Z |
Blumenkulturen und Grünpflanzen |
Falsche Mehltaupilze der Zierpflanzen
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% |
1, 3, 4, 5 |
| Z |
Kirschlorbeer |
Schrotschuss
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% |
2, 3, 4 |
| Z |
Rhododendron |
Knospensterben an Rhododendron
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% |
2, 3, 4 |
| Z |
Rosen |
Rindenbrandkrankheit der Rosen
|
Konzentration:
0.6
% Anwendung: Herbst- und Winterspritzung. |
1, 2, 3, 4 |
| Z |
Rosen |
Rindenbrandkrankheit der Rosen
|
Konzentration:
0.1
% |
1, 2, 3, 4 |
| B |
Brombeere Himbeere |
Rutenkrankheiten der Brombeere
Rutenkrankheiten der Himbeere |
Konzentration:
0.2
-
0.5
% Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. |
1, 3, 4, 5, 6, 7 |
| B |
Erdbeere |
Blattfleckenkrankheiten der Erdbeere
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% Anwendung: Vor der Blüte und nach der Ernte. |
1, 3, 4, 5, 8 |
| B |
Ribes Arten |
Blattfallkrankheit der Ribes-Arten
|
Konzentration:
0.1
-
0.3
% Wartefrist: 3 Woche(n) Anwendung: Unmittelbar nach der Blüte und nach der Ernte. |
1, 3, 4, 5, 9 |
| G |
Aubergine Tomaten |
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Fruchtfäule Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine |
Konzentration:
0.5
-
0.7
% Wartefrist: 3 Tage |
1, 3, 4, 5, 10 |
| G |
Aubergine Tomaten |
Teilwirkung: Bakterielle Fleckenkrankheit Bakterielle Tomatenwelke |
Konzentration:
0.5
-
0.7
% Wartefrist: 3 Tage |
1, 3, 4, 5 |
| G |
Bohnen |
Teilwirkung: Bohnenbrand Fettfleckenkrankheit |
Konzentration:
0.2
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
1, 3, 4, 5, 11 |
| G |
Gurken |
Teilwirkung: Eckige Blattfleckenkrankheit Falscher Mehltau der Kürbisgewächse |
Konzentration:
0.2
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
1, 3, 4, 5, 11 |
| G |
Karotten |
Alternaria-Möhrenschwärze
|
Konzentration:
0.5
-
0.7
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
3, 4, 5, 10 |
| G |
Knollensellerie Stangensellerie |
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
|
Konzentration:
0.5
-
0.7
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
3, 4, 5, 10 |
| G |
Kohlarten |
Teilwirkung: Adernschwärze |
Konzentration:
0.2
% |
3, 4, 5, 12 |
| G |
Rande |
Cercospora- und Ramularia-Blattfleckenkrankheiten
|
Konzentration:
0.5
-
0.7
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
3, 4, 5, 10 |
| G |
Schwarzwurzel |
Weisser Rost der Schwarzwurzel
|
Konzentration:
0.5
% Wartefrist: 3 Woche(n) |
3, 4, 5, 13 |
| O |
Kernobst |
Schorf des Kernobstes
|
Konzentration:
0.05
-
0.1
% Anwendung: Vor der Blüte. |
3, 4, 5, 14, 15 |
| O |
Kernobst |
Schorf des Kernobstes
|
Konzentration:
0.1
-
0.2
% Anwendung: Beim Austrieb. |
3, 4, 5, 15 |
| O |
Kirsche |
Bakterienbrand der Kirsche
|
Konzentration:
0.2
-
0.3
% Anwendung: Beim Blattfall. |
3, 4, 5, 15, 16 |
| O |
Steinobst |
Kräuselkrankheit des Pfirsichs
Narren- oder Taschenkrankheit der Zwetschge Schrotschuss |
Konzentration:
0.2
-
0.3
% Anwendung: Beim Austrieb. |
3, 4, 5, 15 |
| W |
Reben |
Falscher Mehltau der Rebe
Teilwirkung: Echter Mehltau der Rebe Graufäule (Botrytis cinerea) Nebenwirkung: Rotbrenner |
Konzentration:
0.1
% |
4, 5, 17, 18, 19, 20 |
| W |
Reben |
Falscher Mehltau der Rebe
|
Konzentration:
0.3
% Anwendung: Abschlussbehandlung spätestens Ende August, nur bei starkem Befallsdruck. |
4, 5, 17 |
| W |
Reben |
Teilwirkung: Falscher Mehltau der Rebe |
Konzentration:
0.1
% Anwendung: Bis spätestens Ende August. |
4, 5, 17 |
| F |
Kartoffeln |
Kraut- und Knollenfäule
|
Aufwandmenge:
7
kg/ha Wartefrist: 3 Woche(n) Anwendung: Eine Behandlung pro Jahr (3.5 kg Cu/ha). |
3, 5, 21, 22 |
Auflagen und Bemerkungen:
- Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.
- Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Visier + Kopfbedeckung tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
- Höchstens 4 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr.
- Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
- Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Atemschutzmaske (P3) tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
- Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
- Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
- Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
- Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "50 - 90% der Blütenstände mit sichtbaren Früchten" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Stadium der zu behandelnden Kultur anzupassen.
- In Tankmischung mit organischen Fungiziden genügt die Hälfte der aufgeführten Konzentration.
- Vorsicht wegen Phytotoxizität!
- Nur zur Anzucht von Jungpflanzen.
- Maximal 2 Behandlungen pro Kultur und Jahr.
- Als Zusatz zu Netzschwefel.
- Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha. Die Aufwandmenge ist gemäss den Weisungen der Zulassungsstelle an das Baumvolumen anzupassen.
- Nur bei starkem Befall und bei anfälligen Sorten.
- Maximal 6 kg Kupfer-Metall je Hektar und Jahr; innert 5 aufeinanderfolgender Jahre maximal 20 kg Kupfer-Metall je Hektar (Kupferbilanzierung).
- In Tankmischung mit Folpet-haltigen Präparaten.
- Auch für die Luftapplikation.
- Nach der Blüte bis spätestens Mitte August.
- Spritzabstände 7-10 Tage zu anderen Kontaktfungiziden.
- Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
Gefahrenkennzeichnungen:
- Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
- EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
- H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
- H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
- H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
- SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
Signalwort:
- Achtung
Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
| Kurzkennzeichnung | GHS09 | GHS07 |
| Symbol |
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| Gefahrenbezeichnung | Gewässergefährdend | Vorsicht gefährlich |
Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.