Handelsbezeichnung: Chlorothalonil

Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 06.03.2019)

Produktkategorie: Bewilligungsinhaber: Eidg. Zulassungsnummer:
Fungizid
Médol SA
W-4488
Stoff(e): Gehalt: Formulierungscode:
Wirkstoff: Chlorothalonil (TCPN)
Beistoffe, zusätzlich zu deklarieren: 1,2-Benzisothiazol-3(2H)-on
40 % 500 g/l

SC Suspensionskonzentrat
Anwendungen
A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
G Aubergine
Tomaten
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Fruchtfäule
Septoria-Blattfleckenkrankheit der Tomate/Aubergine
Konzentration: 0.3 %
Wartefrist: 3 Woche(n)
1
G Karotten
Alternaria-Möhrenschwärze
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
G Knollensellerie
Septoria-Blattfleckenkrankheit des Selleries
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
G Spargel
Blattschwärze der Spargel
Aufwandmenge: 3 l/ha
2
G Speisepilze [Champignonkulturen]
Trockene Molle
Aufwandmenge: 4.5 ml/m²
Anwendung: Nach dem Decken giessen.
2, 3
G Zwiebeln
Falscher Mehltau der Zwiebel
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2
F Kartoffeln
Alternaria-Dürrfleckenkrankheit
Kraut- und Knollenfäule
Aufwandmenge: 3 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
2, 4, 5, 6
F Weizen
Septoria-Spelzenbräune (S. nodorum)
Aufwandmenge: 3 l/ha
2, 7, 8


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  2. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug + Schutzbrille oder Visier tragen.
  3. In 2 L Wasser. Dosierung gilt für schwarze Torferde.
  4. Behandlungen im Abstand von 7-10 Tagen.
  5. Erste Behandlung wenn sich die Stauden in den Reihen berühren.
  6. Bei Frühkartoffeln 2 Wochen Wartefrist.
  7. In septoriagefährdeten Lagen und bei anfälligen Sorten.
  8. Maximal 1 Behandlung.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H315 Verursacht Hautreizungen.
  • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H318 Verursacht schwere Augenschäden.
  • H332 Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
  • H335 Kann die Atemwege reizen.
  • H351 Kann vermutlich Krebs erzeugen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.
  •   Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.


Signalwort:
  • Gefahr

Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS05 GHS07 GHS08 GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Ätzend Kurzkennzeichnung - Vorsicht gefährlich Kurzkennzeichnung - Gesundheitsschädigend Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Ätzend Vorsicht gefährlich Gesundheitsschädigend Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.