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Pflanzenschutzmittelverzeichnis (Stand: 05.07.2017)

Produkt:

Handelsbezeichnung: Espiro

Produktekategorie Bewilligungsinhaber Eidg. Zulassungsnummer
Fungizid
Arysta LifeScience Switzerland Sàrl
W-6380-2
Stoff(e) Gehalt Formulierungscode
Wirkstoff: Pyrimethanil
36.9 % 400 g/l
SC Suspensionskonzentrat


Anwendungen

A Kultur Schaderreger/Wirkung Dosierungshinweise Auflagen
B Brombeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 3, 4
B Erdbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
5, 6, 7
B Himbeere
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.25 %
Aufwandmenge: 2.5 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
1, 2, 4, 8
O Kernobst
Blüten- und Zweigdürre
Kelchfäule (Botrytis cinerea)
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.075 %
Aufwandmenge: 1.2 l/ha
Anwendung: Vom Austrieb bis zum Abblühen.
2, 9, 10, 11, 12, 13
O Kernobst
Schorf des Kernobstes
Konzentration: 0.05 %
Aufwandmenge: 0.8 l/ha
Anwendung: Vom Austrieb bis zum Abblühen.
2, 9, 10, 11, 12, 13
W Reben
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 2.4 l/ha
1, 2, 4, 14, 15, 16
G Gewächshaus: Aubergine
Gewächshaus: Gemüsepaprika
Gewächshaus: Tomaten
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.125 %
Wartefrist: 3 Tage
7, 17, 18
G Bohnen
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.2 %
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wartefrist: 2 Woche(n)
Anwendung: Blühbeginn und Vollblüte.
7, 19
G Gewächshaus: Gurken
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Konzentration: 0.125 %
Aufwandmenge: 1.25 l/ha
Wartefrist: 3 Tage
7, 17, 18
G Knoblauch
Schalotten
Zwiebeln
Botrytis spp.
Aufwandmenge: 2 l/ha
Wartefrist: 3 Woche(n)
7, 17
G Salate (Asteraceae)
Graufäule (Botrytis cinerea)
Sclerotinia-Fäule
Aufwandmenge: 2 l/ha
7, 17, 20
Z Bäume und Sträucher (ausserhalb Forst)
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.125 %
1, 4, 21, 22
Z Blumenkulturen und Grünpflanzen
Rosen
Graufäule (Botrytis cinerea)
Konzentration: 0.125 %
2, 4, 5


Auflagen und Bemerkungen:
  1. Maximal 1 Behandlung pro Parzelle und Jahr.
  2. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  3. Für Brombeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  4. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  5. Maximal 1 Behandlung pro Kultur und Jahr.
  6. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf Stadium "Vollblüte bis Beginn Rotfärbung der Früchte", 4 Pflanzen pro m² sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  7. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen.
  8. Für Sommerhimbeeren bezieht sich die angegebene Aufwandmenge auf Stadium "Erste Blüten bis etwa 50% der Blüten offen" sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha. Für Herbsthimbeeren bezieht sich die Aufwandmenge auf eine Heckenhöhe von 150 - 170 cm sowie eine Referenzbrühmenge von 1000 l/ha.
  9. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf ein Baumvolumen von 10'000 m³ pro ha.
  10. Ansetzen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Ausbringen der Spritzbrühe: Schutzhandschuhe tragen. Technische Schutzvorrichtungen während des Ausbringens (z.B. geschlossene Traktorkabine) können die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung ersetzen, wenn gewährleistet ist, dass sie einen vergleichbaren oder höheren Schutz bieten.
  11. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  12. SPa 1: Zur Vermeidung einer Resistenzbildung maximal 3 Behandlungen pro Parzelle und Jahr mit Produkten aus der Wirkstoffgruppe der Anilinopyrimidine (FRAC D1).
  13. Nur in Tankmischung mit Captan 80 % (0.1 %, 1.6 kg/ha) oder Dithianon 70 % (0.03 %, 480 g/ha).
  14. Letzte Behandlung bei Beginn des Farbumschlags, jedoch spätestens Mitte August.
  15. Die angegebene Aufwandmenge bezieht sich auf eine Behandlung der Traubenzone sowie eine Referenzbrühmenge von 1200 l/ha (Berechnungsgrundlage).
  16. Nachfolgearbeiten in behandelten Kulturen: bis 48 Stunden nach Ausbringung des Mittels Schutzhandschuhe + Schutzanzug tragen.
  17. Maximal 1 Behandlung pro Kultur.
  18. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 6 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  19. Maximal 2 Behandlungen pro Kultur.
  20. Zur Anzucht von Jungpflanzen und Setzlingen, letzte Anwendung spätestens 14 Tage nach der Pflanzung an den definitiven Standort.
  21. SPe 3: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu Oberflächengewässern einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.
  22. SPe 3: Zum Schutz von Nichtzielarthropoden vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 20 m zu Biotopen (gemäss Art. 18a und 18b NHG) einhalten. Diese Distanz kann beim Einsatz von driftreduzierenden Massnahmen gemäss den Weisungen des BLW reduziert werden.


Gefahrenkennzeichnungen:
  • Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • EUH 208 Enthält [Name des sensibilisierenden Stoffes]. Kann allergische Reaktionen hervorrufen.
  • EUH 401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.
  • H411 Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
  • SP 1 Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen.


Gefahrensymbole und -bezeichnungen:
Kurzkennzeichnung GHS09
Symbol Kurzkennzeichnung - Gewässergefährdend
Gefahrenbezeichnung Gewässergefährdend


Im Zweifelsfall gelten einzig die Originaldokumente der Zulassung. Die Erwähnung eines Produktes, Wirkstoffes oder einer Firma stellt keine Empfehlung dar und bedeutet nicht, dass sich das Produkt im Verkauf befindet.

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